Europahaus Linz

Das Europakreuz, das im Vorjahr von Schülerinnen und Schülern der HTL Wels gefertigt und am Alberfeldkogel (Feuerkogel) errichtet und von prominenten Politikern eingeweiht wurde, ist durch zahlreiche Medienberichte bekannt. Unter anderem erhielt die Schule für die Umsetzung dieser Idee den berühmten Erwin Wenzel Preis. Doch nun gibt es eine weitere Facette dieses Erfolgsprojektes, welche für die Öffentlichkeit bestimmt von großem Interesse ist. Der weltberühmte Bergsteiger Reinhold Messner ist von dieser Idee so beeindruckt, dass er eine Nachbildung (M. 1:2) dieses Europa - Gipfelkreuzes in seinem Museum (dem MMM) in Bozen aufstellen möchte.

Diese Nachbildung ist zirka zwei Meter hoch und wird derzeit in den Werkstätten der HTL Wels fertig gestellt. Am 23. Juni soll das kleine Europakreuz durch eine Delegation aus Wels feierlich übergeben werden.

Aufmerksam auf dieses Projekt wurde Reinhold Messner übrigens durch den Leiter des Linzer Europahauses Dr. Franz Kremaier. Schließlich freut sich aber vor allem Direktor DI Anton Schachl über die Wirkung dieses Schulprojekts, die sogar über die Grenzen Österreichs hinausgeht. Zitat Direktor: "Durch die Ausstellung eines Modells des Europakreuzes im Messner-Mountain-Museum (MMM), wird diese faszinierende europäische Idee, die hinter diesem Projekt steht, weit nach Europa getragen."

Übrigens: Das Original am Alberfeldkogel wird in Zukunft auch in den späten Abendstunden sichtbar sein. Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Elektrotechnik haben es sich zur Aufgabe gemacht das Europakreuz im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit einer professionellen und technisch nachhaltigen Beleuchtung auszustatten. Am Abend des 23.06.2007 wird die Beleuchtung zum ersten Mal eingeschaltet und von Gmunden und darüber hinaus gut sichtbar sein.

Europakreuz

Das 5 m hohe Originalkreuz wurde anlässlich der Vorsitzführung Österreichs im Rat der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2006 von der HÖHEREN TECHNISCHEN BUNDESLEHRANSTALT WELS (HTL Wels) gefertigt und am Feuerkogel errichtet.

Projektbeschreibung und Deutung

Das Kreuz ist aus einzelnen Würfeln zusammengebaut. Jeder symbolisiert einen EU-Mitgliedstaat und hat die gleiche Form und Größe. Hiermit wird auf die Gleichheit und Einheit der einzelnen Staaten in der Europäischen Union und auf die Bindungen der einzelnen Staaten zueinander hingewiesen. Jeder einzelne Würfel (Staat) muss stabil genug sein, um die Stabilität des gesamten Bauwerkes (Europa) mitzutragen.

An den Würfelflächen sind kreisrunde Löcher ausgeschnitten. Diese Öffnungen symbolisieren die Öffnung des jeweiligen Landes nach allen Seiten und ermöglichen den Zugang und den Einblick in das Innere. Jeder Würfel ist mit der Benennung des Staates, den er symbolisiert, in der landesspezifischen Schreibweise beschriftet. In das Würfelinnere ist ein Stein aus dem jeweiligen Land eingebaut, welcher auf die Eigenheiten des Landes hinweisen soll. (25 bestückte Würfel zur Zeit der Errichtung im Jahr 2006).

Jeder Europäer soll die typischen Eigenheiten seines Landes, seine kulturelle Verwurzelung, seine Lebensgewohnheiten, seine Sprache bewahren und sich trotzdem in seiner "europäischen Heimat" frei bewegen und zu Hause fühlen.

Die einzelnen Würfel sind so angeordnet, dass Österreich die Kreuzungsmitte darstellt. Alle weiteren Staaten sind nach ihrer Entfernung (Luftlinie) vom Alberfeldkogel, bis zur jeweiligen Hauptstadt, im Uhrzeigersinn um Österreich angeordnet. Dies soll ein Hinweis auf die geografische Lage und die zentrale Rolle Österreichs sein.

Die zusätzlich verankerten bzw. unbeschrifteten Würfel stehen für weitere Mitgliedstaaten der EU. Jeder europäische Staat kann der EU beitreten, sofern er über eine stabile Demokratie verfügt, die Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Minderheitenschutz gewährleistet. Ferner muss er über eine funktionierende Marktwirtschaft und eine Verwaltung verfügen, die in der Lage ist, das EU-Recht anzuwenden.

Quelle: Salzkammergut Internet Zeitung vom 15. Juni 2007

ORF Oberösterreich

Über die Übergabe des Europakreuz-Modells an Extrembergsteiger Reinhold Messner wurde auch vom ORF Oberösterreich berichtet 
> zum Bericht

Quelle: ORF

Reinhold Messner stellt das Europakreuz aus

MUSEUM: Spitzenbergsteiger holt sich Modell für sein Messner-Mountain-Museum

Es ist seit seiner Einweihung im Juni des Vorjahres weit über die Grenzen des Salzkammergutes hinaus bekannt geworden, und viele tausend Wanderer haben es in den letzten zwölf Monaten besucht: das Europakreuz am Alberfeldkogel (Feuerkogel). Für die Umsetzung der Idee bekam die HTL Wels, in der das Kreuz gefertigt wurde, den berühmten Erwin Wenzel Preis.

Jetzt wird das Kreuz am Ebenseer Hausberg auch international bekannt. Bergfex Reinhold Messner will nämlich ein Modell des Europakreuzes in seinem Messner-Mountain-Museum (MMM) in Bozen ausstellen. Wie das Original wird auch die Nachbildung von den Welser HTL-Schülerinnen und Schülern gefertigt.

"Durch die Ausstellung eines Modells des Europakreuzes im Messner-Mountain-Museum wird die faszinierende europäische Idee, die hinter diesem Projekt steht, weit nach Europa getragen." -- HTL-Direktor Anton Schachl

Am 23. Juni - genau ein Jahr nach der Einweihung des großen Kreuzes - hat eine Delegation aus Wels das zwei Meter große Modell an Reinhold Messner übergeben. Der Spitzenbergsteiger wurde übrigens durch den Leiter des Linzer Europahauses, Franz Kremaier, auf das Kreuz aufmerksam.

Kreuz ab 23. Juni am Abend beleuchtet

Auch im Salzkammergut werden bald noch mehr Menschen durch das Kreuz an den Europagedanken erinnert. Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Elektrotechnik haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Europakreuz im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit einer professionellen und technisch nachhaltigen Beleuchtung auszustatten. Am Abend des 23. Juni wurde die Beleuchtung beim Sonnwendfeuer und dem großen Feuerkogel-Fest zum ersten Mal eingeschaltet. Bis nach Gmunden und darüber hinaus wird das Kreuz damit in den Abendstunden gut sichtbar sein.

Quelle: Rundschau online vom 20. Juni 200

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